Gewähltes Thema: Die Wissenschaft hinter Wolkenbildungen und Wettervorhersage. Gemeinsam entdecken wir, wie winzige Partikel, Temperaturunterschiede und gewaltige Datenströme unseren Himmel formen und Prognosen ermöglichen. Lies mit, stelle Fragen in den Kommentaren und abonniere, um nichts zu verpassen.

Grundlagen der Wolkenphysik

Aerosole wie Meersalz, Staub oder Ruß dienen als Kondensationskerne, an denen sich Wasserdampf anlagert. Ohne sie bliebe Luft oft übersättigt, doch wolkenlos. Unterschiede zwischen maritimen und städtischen Kernen beeinflussen Tropfengrößen, Albedo und letztlich Niederschlagswahrscheinlichkeit. Welche Wolken hast du heute gesehen?

Grundlagen der Wolkenphysik

Wenn Luftpakete aufsteigen, kühlen sie adiabatisch ab. Orographie, thermische Konvektion oder Fronten liefern die Hebung. Sobald der Taupunkt erreicht ist, bilden sich Wolken. Der Übergang von trockener zu feuchter Adiabate erklärt, warum Gewittertürme so schnell wachsen. Teile deine Erfahrungen aus Berg, Meer oder Stadt.
Satelliten: Spektren, die Höhen und Temperaturen verraten
Geostationäre und polare Satelliten messen sichtbares Licht, Infrarot und Mikrowellen. Infrarotkanäle schätzen Wolkentopptemperaturen, Wasserdampfkanäle erkennen Feuchteströme. So werden Zugbahnen von Fronten sichtbar. Probiere es: Beobachte heute die Infrarotbilder, vergleiche sie mit dem Himmel über dir und berichte deine Eindrücke.
Doppler-Radar: Struktur, Intensität und Bewegung von Niederschlag
Radarreflektivität zeigt Niederschlagsstärke, Doppler-Daten offenbaren Radialgeschwindigkeiten. Erkennbar werden Böenfronten, Mesozyklonen oder Hagelkerne. Diese Signaturen fördern Frühwarnungen, lange bevor Tropfen fallen. Prüfe dein regionales Radar und melde, ob die gemessenen Zellen mit deiner lokalen Beobachtung übereinstimmen.
Radiosonden und Bodennetze: Profile, die Gewitter nähren oder bremsen
Zweimal täglich steigen Wetterballons auf und liefern Temperatur-, Feuchte- und Windprofile. Werte wie CAPE, CIN und Windschere entscheiden über Gewitterpotenzial. Bodensensoren ergänzen Trends. Nimm dir vor, ein Tagesprofil zu verfolgen und vergleiche, wie es zu Wolkenbildungen in deiner Umgebung passt.

Numerische Wettervorhersage verstehen

Modelle wie ICON oder ECMWF rechnen auf Gittern. Kleinräumige Prozesse, etwa Wolkentropfenbildung, werden parametrisiert, wenn die Auflösung sie nicht direkt darstellt. Höhere Auflösung verbessert Gewitterprognosen, kostet aber Rechenzeit. Abonniere unseren Newsletter, wenn du tiefer in Modellphysik einsteigen willst.

Numerische Wettervorhersage verstehen

Messdaten aus Radar, Satelliten und Stationen fließen mittels 4D-Var oder Ensemble-Filter in die Modellinitialisierung. Kleine Fehler am Anfang wachsen schnell. Bias-Korrekturen und Qualitätskontrollen sind daher unverzichtbar. Übe, Analysekarten zu lesen, und teile, welche Felder dir bei Wolkenprognosen am meisten helfen.

Geschichten, die der Himmel schrieb

Die Seglerin und der aufblühende Cumulus

Vor der Küste sah eine Seglerin früh wachsende Cumulus mit klarer Vertikalstruktur. Sie drehte um, bevor eine Gewitterzelle entstand. Der Squall traf den Hafen, nicht ihr Boot. Welche Wolkensignale haben dich schon vor Unwettern bewahrt? Teile deine Erfahrung.

Bergtour unter Altocumulus lenticularis

Linsenförmige Wolken kündigten starke Strömungen und Föhn an. Die Gruppe wählte eine windgeschützte Route und kam sicher ins Tal. Solche Formen sind markante Warnzeichen. Sende uns dein bestes Lenticularis-Foto und erzähle, wie du die Tourplanung angepasst hast.

Ein Stadtfotograf und der Amboss

Ein Fotograf bemerkte den Amboss eines Cumulonimbus, der sich gegen Abend ausbreitete. Er suchte frühzeitig Schutz und dokumentierte später die Böenfront aus sicherer Entfernung. Abonniere, wenn du mehr solcher praxisnahen Signale erkennen möchtest, bevor der Regen beginnt.

Wolken und Klimawandel

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Strahlungsbilanz: Kühlende Tiefe, wärmende Höhe

Tiefe Stratokumulus reflektieren Sonnenlicht und kühlen, während hohe dünne Cirren langwellige Abstrahlung hemmen und wärmen. Die Netto-Wirkung hängt von Ort, Jahreszeit und Aerosolen ab. Welche Beobachtungen machst du in deiner Region? Teile Fotos und Messdaten, wenn verfügbar.
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Aerosole im Wandel: sauberere Luft, andere Wolken

Weniger Schwefelemissionen bedeuten oft weniger Kondensationskerne. Das kann Tropfen größer werden lassen, Niederschlag erleichtern und Wolkenlebensdauern verändern. Auch bekannte „Ship Tracks“ treten seltener auf. Welche Veränderungen nimmst du entlang Küsten oder Schifffahrtsrouten wahr? Berichte in den Kommentaren.
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Städte als Labor: Wärmeinseln und Konvektion

Städtische Wärmeinseln verstärken thermische Konvektion, beeinflussen Windfelder und Feuchteflüsse. Gewitterzellen können an Rändern initiiert werden. Lokale Beobachtungsnetze zeigen diese Muster eindrucksvoll. Hilf mit, eine Karte deiner Stadt zu erstellen: Wo entstehen bei dir die ersten Quellungen?

Praxisleitfaden: Den Himmel lesen

Der Fünf-Minuten-Himmel-Check

Blicke nach oben, bestimme Wolkentyp, Basis und Vertikalentwicklung. Vergleiche Wind am Boden mit Wolkenzug. Prüfe Radar und Blitzortung. Frage dich: Wird es wärmer, feuchter, windiger? Notiere Trends. Teile deine Kurzdiagnose in den Kommentaren und vergleiche mit der Community.

Warnsignale einer nahenden Gewitterzelle

Towering Cumulus, Ambossbildung, dunkle Basis mit Wallcloud und spürbare Kaltluft vor der Front sind deutliche Hinweise. Achte auf Donner in der Ferne. Plane Rückzugsorte. Ergänze deine persönlichen Warnregeln unter diesem Beitrag und hilf anderen, sicher zu bleiben.

Notizen, Fotos und kleine Experimente

Führe ein Wettertagebuch mit Uhrzeit, Wolkenform und Windrichtung. Erstelle Zeitraffer-Videos, bastle ein einfaches Psychrometer für Feuchtemessungen. So wächst dein Gefühl für Muster. Poste deine Ergebnisse, und abonniere für monatliche Community-Challenges rund um Wolkenbeobachtung.
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