Ausgewähltes Thema: Arten von Wolkenformationen und ihre Bedeutungen. Lass uns gemeinsam lernen, wie Federn, Türme und Schichten am Himmel Geschichten über nahende Fronten, Thermik und Stimmungen erzählen. Teile deine Beobachtungen und abonniere, wenn dich Wolkensprache begeistert!

Die Grundlagen der Wolkensprache

Meteorologinnen unterscheiden hohe, mittelhohe und tiefe Wolken – plus solche mit großer vertikaler Ausdehnung. Höhe verrät Temperatur, Eiskristalle oder Wassertröpfchen und hilft, Niederschlag, Sichtweiten sowie kommende Wetteränderungen zuverlässiger einzuschätzen.

Cirrus: Federn, Fäden und Vorzeichen

Cirrus-Fasern deuten häufig auf herannahende Warmluftfronten hin, oft 12–24 Stunden vor Niederschlag. Persistente Kondensstreifen verhalten sich ähnlich: Bleiben sie breit und lang, deutet das auf feuchte, stabile Höhenluft und Wetterumschwung.

Cirrostratus: Der Halo-Maler

Ein dünner, gleichmäßiger Schleier erzeugt Halos um Sonne oder Mond, meist in 22 Grad Abstand. Dieses Lichterschauspiel ist schön und zugleich praktisch: Es kündigt verbreitetes, anhaltendes Wettergeschehen an, häufig gefolgt von Schauer- oder Regengebieten.

Cirrocumulus: Schäfchen in großer Höhe

Kleinteilige, körnige Muster, manchmal wie Fischschuppen, erzählen von Wellenbewegungen in der Höhe. Sie sind oft kurzlebig und weisen auf dynamische Prozesse hin. Teile ein Foto deiner schönsten Schäfchenwolken und diskutiere ihre Entstehung mit uns.

Mittelhohe Wolken: Schichten mit Spannung

Altocumulus: Muster mit Botschaft

Altocumulus erscheint als Felder, Walzen oder Bögen. Ein „Makrelenhimmel“ kann Instabilität in mittleren Schichten andeuten. Beobachte Verlauf, Aufquellen und Auflösung über Stunden, um Timing und Intensität nahender Schauer besser einzuschätzen.

Tiefe Wolken: Die Bühne des Alltagswetters

Stratus ist eine bodennahe, graue Schicht, oft mit Niesel oder Sprühregen. Er dämpft Geräusche und Farben, schafft jedoch ruhige Szenen. Melde dich, wenn du Auflockerungssignale erkennst: Helligkeitszunahme, Risse, steigender Wind oder trockene Luft.

Tiefe Wolken: Die Bühne des Alltagswetters

Großflächige Felder mit weich gezeichneten Bögen, dazwischen Auflockerungen. Stratocumulus prägt das Licht großer Städte und Küsten. Wer genau hinschaut, entdeckt wandernde Fenster der Sonne. Teile deine Zeitraffer – wie verändern sich Lücken und Kontraste?

Tiefe Wolken: Die Bühne des Alltagswetters

Breiter, dunkler Schirm für Dauerregen oder Schnee ohne Gewitter. Nimbostratus ist unspektakulär, aber wichtig für Wasserhaushalt und Landwirtschaft. Beobachte Radarbilder plus Wolkenoptik und erzähle, wie gut dein Blick den Regeneintritt vorhersagte.

Vertikale Wolken: Wenn Luft aufsteigt und erzählt

Flache Haufenwolken mit klaren Konturen, typisch bei sommerlicher Thermik. Segelflieger lesen in ihnen Aufwinde, Spaziergänger genießen ihr Spiel. Beobachte Basisgleichmäßigkeit und Kanten. Schreib uns, wann sie am Nachmittag abflachen oder völlig verschwinden.

Vertikale Wolken: Wenn Luft aufsteigt und erzählt

Schnell wachsende Quellungen, die wie Blumenkohl aufstapeln. Sie kündigen Schauer an, wenn Obergrenzen kalt und feucht sind. Achte auf Verdunklung der Basis, sprunghaftes Wachstum und Windböen – Anzeichen für den nächsten kräftigen Guss.

Vertikale Wolken: Wenn Luft aufsteigt und erzählt

Amboss, Fallstreifen, Böenfront: Das Gewitter zeigt seine Macht. Respektiere Blitzgefahr, meide exponierte Orte. Berichte uns deine Sicherheitsroutine und wie du per Wolkenform, Donnerabstand und Radar entscheidest, ob du rechtzeitig Schutz suchst.

Vertikale Wolken: Wenn Luft aufsteigt und erzählt

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Wolken lesen im Alltag: Praxis und kleine Rituale

Das Himmels-Tagebuch

Notiere täglich Uhrzeit, Wolkentypen, Wind, Geruch nach Regen, Foto oder Skizze. Vergleiche mit Prognosen. Dieses Ritual schärft Intuition und Sprache. Teile dein Tagebuchformat und abonniere, um regelmäßig neue Beobachtungsimpulse zu bekommen.

Unterwegs: Berge, Küste, Stadt

Orographie, Seewind, Wärmeinseln – Landschaften formen Wolken. Auf einer Küstenwanderung sah ich Altocumulus in Altostratus übergehen, kurz vor Landregen. Erzähle deine örtlichen Muster: Welche Form kündigt bei dir verlässlich Sonnenschein oder Schauer an?

Gemeinsam lernen: Deine Sicht zählt

Stelle Fragen zu unklaren Formen, lade Fotos hoch, diskutiere Deutungen. Wir vergleichen, verlinken Quellen und üben das Lesen. Abonniere den Newsletter, damit du saisonale Wolkenlektionen und Community-Aktionen pünktlich in dein Postfach bekommst.

Wolken festhalten: Fotografie und Skizze

Belichte nach den Lichtern im Cirrus, bewahre Zeichnung im Schatten der Cumulus-Basen. Polfilter mindern Glanz, ETTR hält Details. Teile deine Lieblingsobjektive und wir sammeln gemeinsam Einstellungen für verschiedene Wolkentypen.

Wolken festhalten: Fotografie und Skizze

Zeitraffer offenbaren Scherung, Aufquellen und Auflösung. Langzeitbelichtung glättet Stratus, betont Strukturen in Stratocumulus. Verknüpfe Aufnahmen mit Beobachtungsnotizen und erzähle, welche Geschichte dein Himmel zwischen Morgenlicht und Abendglut schrieb.
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